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| Quelle: toonpool.com |
Vor einigen Monaten, als die wundersame Volksvermehrung noch nicht so richtig abzusehen war, hatte die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig nicht nur die übliche Schlagseite, sondern auch eine kleine Schlagzeile. Sie will die finanzielle Unterstützung für eine künstliche Befruchtung, die bislang nur Verheirateten vorbehalten ist, auch Paaren ohne Trauschein zukommen lassen. Sie selbst hat das ja nicht nötig, denn erstens ist sie verheiratet und zweitens gerade schwanger, aber, wie wir wissen, kümmern sich unsere Politiker und natürlich erst recht unsere Politikerinnen vorbildlich um all die Dinge, die die Wenigsten interessieren. Dass sich nach Verwirklichung ihrer Pläne auch Singles diese Förderung besorgen würden, hat sie entweder nicht bedacht oder es ist ihr egal oder eben sogar gewollt. Dabei wäre dieser Versuch, das Volk um neue billige Arbeitskräfte und teure Konsumenten aufzustocken, indem man Kinder in sozial instabile Beziehungen oder eben Nicht- Beziehungen hineingebären lässt, gar nicht nötig gewesen, denn die Pharma-Industrie erledigt das demnächst viel effektiver: Flibanserin ist auf dem Markt, um die Lust der Frauen zu stärken. Das wird lustig.




