Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Samstag, 28. Mai 2016
Kustos kopiert: Die Selbstherrlichen
In diesen Wochen
kümmert sich der Kustos-Blog um die Zusammenhänge von Flüchtlingspolitik und
anderen Fehlentwicklungen mit Herrschaft. Das begann vor einer Woche auf der
individuellen Ebene mit der Person Merkel, widmet sich demnächst allgemeinen
mentalen Defiziten in Deutschland gefolgt von der sorgenvollen Betrachtung um
die Bedeutung für die Entwicklung unserer Demokratie, um schließlich, nach der
Sommerpause, endlich die Frage nach den wahren ökonomischen Triebkräften eines
nur scheinbar moralischen Handelns zu stellen. Im Zusammenhang mit zu
beobachtenden erheblichen und zunehmenden psychologischen Deformationen vieler
Bürger und besonders ihrer „Elite“, um die es am nächsten Sonnabend gehen soll,
ist sozusagen als Vorgeschmack ein leicht gekürzter Artikel
von Gerd Held außerordentlich lesenswert, der noch unter dem Eindruck der März-Wahlen
entstanden ist. Held führt aus, wie in Deutschland jenseits aller politischen
Zwänge und Absichten ein bestimmtes soziales Milieu die Meinungs- und Führungshoheit
übernommen hat.
Samstag, 21. Mai 2016
Makel-Merkel
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| Bildquelle: maxschoenherr.de |
Es sprach der Papst auf Lesbos: „Wir sind alle Flüchtlinge.“ OMG. Was er damit wohl gemeint haben mag? Ist er ein Flüchtling vor der Wahrheit? Oder vor der Realität? Oder vor den Zuständen seiner Heimat? Wenigstens hat er in Deutschland noch kein Asyl gefordert. Die zitierte Phrase steht im übrigen stellvertretend für die moderne Politik der Mächtigen und ihrer Handlanger, die glauben, das Offensichtliche einfach umlügen zu können. Denken wir nur an Berlins Bürgermeister Michel Müller, der hinsichtlich des Flüchtlingszustroms äußerte: „Den Punkt, an dem ist nicht mehr geht, sehe ich noch lange nicht.“ Wir lernen, dass das System sich nicht nur wie hier ansonsten beschrieben gemäß struktureller Faktoren entwickelt, sondern dass es immer auch einen subjektiven, individuellen, wenngleich nachrangigen Faktor gibt. Diesmal geht es hier also um den persönlich politischen, also eher vordergründigen Aspekt des Niedergangs - und wer wäre dafür eine bessere Kristallisationsfigur als Angela Merkel…
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Mittwoch, 18. Mai 2016
Politisch-korrekter Säugefisch
Die Fische im Bodensee
werden mehr und mehr zum Opfer von strengen Umweltschutzmaßnahmen. Nach
Zeitungsmeldungen ist das Gewässer so sauber und damit nährstoffarm geworden,
dass die Fischpopulation seit 30 Jahren schrumpft. Für die Fischer bedeutet das
von Jahr zu Jahr sinkende Erträge. Dumm gelaufen, könnte man achselzuckend meinen,
wenn hinter diesem Fall nicht ein grundsätzlicher Mechanismus steckte. Politisch-korrekte
Maßnahmen erheben sich oft über den gesunden Menschenverstand, dominieren anderslautende
Erkenntnisse oder schießen einfach über das Ziel hinaus. ‚Gut gemeint heißt
noch nicht gut gemacht‘ lautet schon eine alte Weisheit. Gastautor Jon Schnee hat dazu zwei Vorgänge aus
Vergangenheit und Gegenwart untersucht und dabei festgestellt, dass nicht nur
der Fisch am Kopf zu stinken beginnt.
Samstag, 7. Mai 2016
Aufwand und Nutzen
Migration kostet - Widerstand auch
Alles verursacht Kosten, aber nicht für jeden. Zum Beispiel die Kreuzfahrt auf einem Luxusschiff wie der Ocean Gala: Im Februar nichtüberraschte uns die Meldung, dass die schwedische Migrantenbehörde das Boot für 100.000 Dollar am Tag zur Unterbringung von 1750 Migranten gemietet hat. Ob sich das für den Vermieter wohl rechnet angesichts der anschließend notwendigen Generalüberholung? Die deutschen Willkommensjubler und ihre Entourage stören exorbitante Kosten sowieso nicht, denn sie glauben ja, ihr so erkauftes gutes Gewissen nicht wirklich selbst bezahlen zu müssen. Doch auch sie sind Teil dieser Volkswirtschaft für die solcherart Spaßvergnügen ein teures ist. Von 50 bis 900 Milliarden Euro Fluchtfolgekosten in Deutschland reichen die Schätzungen der Fachleute je nach Kompetenz und politischer Couleur. Der mit eindeutiger politischer Absicht formulierte angebliche Nutzen der unkontrollierten Einwanderung, der zu diesen Kosten einen Gegenwert bilden könnte, erweist sich dagegen mehr und mehr als Propagandalüge. Und nun kommen zu den Kosten der Einwanderung noch Kosten für die Vermeidung weiterer Einwanderung und für leerlaufende Prozesse bei der derzeitigen zwischenzeitlich gelungenen Reduzierung hinzu.
Alles verursacht Kosten, aber nicht für jeden. Zum Beispiel die Kreuzfahrt auf einem Luxusschiff wie der Ocean Gala: Im Februar nichtüberraschte uns die Meldung, dass die schwedische Migrantenbehörde das Boot für 100.000 Dollar am Tag zur Unterbringung von 1750 Migranten gemietet hat. Ob sich das für den Vermieter wohl rechnet angesichts der anschließend notwendigen Generalüberholung? Die deutschen Willkommensjubler und ihre Entourage stören exorbitante Kosten sowieso nicht, denn sie glauben ja, ihr so erkauftes gutes Gewissen nicht wirklich selbst bezahlen zu müssen. Doch auch sie sind Teil dieser Volkswirtschaft für die solcherart Spaßvergnügen ein teures ist. Von 50 bis 900 Milliarden Euro Fluchtfolgekosten in Deutschland reichen die Schätzungen der Fachleute je nach Kompetenz und politischer Couleur. Der mit eindeutiger politischer Absicht formulierte angebliche Nutzen der unkontrollierten Einwanderung, der zu diesen Kosten einen Gegenwert bilden könnte, erweist sich dagegen mehr und mehr als Propagandalüge. Und nun kommen zu den Kosten der Einwanderung noch Kosten für die Vermeidung weiterer Einwanderung und für leerlaufende Prozesse bei der derzeitigen zwischenzeitlich gelungenen Reduzierung hinzu.
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Samstag, 30. April 2016
Weich ist auch hart
Falschparker sind fein raus. Weil in Berlin die Politessen
eingesetzt werden, um die Ordnungsämter im Flüchtlingswesen zu unterstützen,
werden hier keine oder deutlich weniger Knöllchen geschrieben. Das geschieht
natürlich auch zulasten gesetzestreuer Autofahrer und anderer
Verkehrsteilnehmer, denn selbst Busspuren sind kein Tabu für motorisierte
Krisenprofiteure mehr. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie die Überlastung des
Systems durch die Flüchtlingsflut zur Aufkündigung bisher einigermaßen
einvernehmlich geregelter alltäglicher Prozesse führt. Aber auch die Bekannte,
die auf offener Straße von Nichtdeutschen angespuckt und als Hure beschimpft
wurde, ist so ein „weiches“ Symptom, das in keiner Statistik über die direkten Folgen der neuen Wende auftauchen
wird.
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Samstag, 23. April 2016
Merkels Saat und Michels Ernte
Die temporäre Nutzung von Sporthallen zur Unterbringung von
Flüchtlingen war gestern, heute werden die Ziele höher gesteckt. Die Berliner
Senatsfinanzverwaltung hat den Bezirk Steglitz-Zehlendorf angewiesen zu prüfen,
in welchen öffentlichen Parks Containerdörfer errichtet werden können. Damit
ist eine weitere Verteidigungslinie autochthoner Kultur durchbrochen, denn eine
wichtige Erholungsqualität der hier Lebenden, Arbeitenden, das Land
Gestaltenden wird in das bodenlose Fass diffusen Humanitätsgebarens geworfen.
Und hier beginnen sich die Kreise zu schließen, wovor Realisten von Anfang an
gewarnt hatten: Die (möglicherweise) Verbesserung der Lebensbedingungen von
berechtigten oder unberechtigten Zuwanderern ist nicht ohne relevante Einbußen
für die hier Verwurzelten zu haben. Offensichtlich ist das schon immer bei den
Kosten gewesen, erst langsam wird es bei den soften Faktoren spürbar (wenn man
die Vorgänge von Köln noch mit dem Adjektiv „soft“ bezeichnen darf). Zu beiden
Themen wird es hier weitere Posts geben, doch heute soll es um direkte
absehbare Folgen gehen, deren gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von solcher
Relevanz sind, dass sie die immer wieder beschworene Terrorgefahr zur bloßen Peanut
degradieren.
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Samstag, 16. April 2016
Links hat immer Recht(s)
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Katja Kipping, die Führerin der neuen Linken, jedenfalls der
Partei, die diesen Namen trägt, schalt kürzlich in einer Fernsehdiskussion Österreichs
Außenminister Sebastian Kurz: „Ihre europäische Lösung bedeutet Tränengas und
einen Schießbefehl gegen Menschen". Nun gut, so kann man es auch
formulieren, wenn man Oppositionspolitik auf Kanzlerlinie macht. Linke und CDU
in einem Boot? Mit unserem orthodoxen Verständnis von „links“ passt das so
wenig zusammen wie die Aktionen der Antifa, die sich immer mehr gegen
bürgerliche Freiheiten und die rechtsstaatliche Ordnung richten statt gegen das
kapitalistische System. Dieser Paradigmenwechsel von rechts und links in der
Realität und in unserer Vorstellung war hier schon vor einer Woche Thema, da aber noch als Aufarbeitung
des gängigen Verständnisses, heute soll es um die Transformation der Begriffe und
Inhalte gehen. In Kurzform vorweg: Karl Marx und Adolf Hitler würden sich im
Grabe umdrehen.
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