In wenigen Tagen ist es soweit: Mutter Teresa wird
heiliggesprochen und zwar, weil sie Wunder bewirkt hat. Und da sagt dieser
Kustos immer wieder, alles werde schlechter. Damit nicht genug, endlich gibt es
auch ein veganes Bart-Shampoo, wobei ich nur sehnsüchtig hoffen kann, dass es
auch glutenfrei ist. In Dutzenden Städten der Welt wird schon länger regelmäßig
der „No pants subway ride“ veranstaltet, bei dem junge Leute in schicken
Klamotten ihre Hosen in der U-Bahn herunterlassen. Zum Ausgleich gehen sie dann wohl, verklemmt wie
sie sind, lieber in Neoprenanzügen baden. Spaß muss eben sein, und wenn das bei
den Spielern der Fußball-Europameisterschaft auch
bedeutete, sich vom persönlich mitgebrachten Friseur irre Muster in das
Haupthaar fräsen zu lassen oder eben beim heimischen Designer des Vertrauens solche in die
Haut schnitzen zu lassen. Die Welt ist spätestens heute eine Welt der geistig
Behinderten - und um die körperlich Behinderten sieht es nicht viel besser aus,
wie dieser Blog schon vor exakt vier Jahren nachgewiesen hat…
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Samstag, 27. August 2016
Erneut arm dran
Samstag, 13. August 2016
Neue Verdiente Verdiener
1,7 Milliarden Euro haben Hartz-IV-Bezieher in den letzten zehn Jahren durch Sanktionen der Jobcenter verloren, was nur dann keine beeindruckende Zahl ist, wenn man überlegt, dass Berlin demnächst für ungefähr dieselbe Summe seine Verkehrsinfrastruktur zugunsten der Radfahrer-Community ruinieren muss. Doch für den einzelnen der mehr als vier Millionen Menschen, die oft unverschuldet in Not gekommen sind, ist eine Kürzung der ohnehin geringen Bezüge oft existenzerschütternd. Ebenso schlimm der psychische Druck, der durch Sanktionsinstrumente der als Dienstleistungsstelle getarnten Behörde aufgebaut wird. Es wird so getan, als gäbe es Arbeitsplätze im Überfluss, doch ist das nur ein virtueller Popanz, um Druck auf die Sozialsysteme und die (potentiellen) Mitarbeiter auszuüben. Gerade im Bereich der qualifizierten Arbeitsplätze, um die es angeblich hinsichtlich des Angebots Jobsuchender so schlecht bestellt ist, sieht es besonders dürftig aus. Und hinsichtlich der immer nötigen billigen Dreckjobs ist man ja gerade dabei, sich reichlich neue Billiglöhner ins Land zu holen. All dies spielt sich vor einem Hintergrund der Umverteilung ab, zu dem es hier schon am 16. Juni 2012 niederschmetternde Fakten und Analysen zu lesen gab...
Samstag, 30. Juli 2016
Neu-Wild auf Bild
Die
sogenannte Springer-Presse, die es ja dank lukrativer Weiterverkäufe kaum noch
gibt, hat die Lügenpresse zwar nicht erfunden, ist aber doch ein Teil von ihr. Dennoch
gilt im neuen Milieu der gutmenschlichen Massenmanipulation die „Bild“ immer
noch als einzigböser Außenseiter. Das liegt natürlich zum einen daran, dass das Milieu sich
aus Altachtundsechzigern und deren Erben rekrutiert, für die diese Zeitung
alles Böse der Welt inkarniert, zum anderen, dass jeder Bösewicht immer etwas
braucht, zu dem er als Tarnung „Haltet den Dieb" rufen kann. Denken wir
nur an die plumpe Boateng-Falle, die die FAZ kürzlich AfD-Gauland stellte - wo
muss die Gürtellinie liegen, um noch tiefer kommen zu können? Doch nach wie vor
kann man bei Facebook Sätze wie diesen lesen: „Habe gerade im Zug auf dem Weg
ins Literaturhotel … neben einem Mann gesessen, der eine Stunde (!) lang die
Bildzeitung gelesen hat. Wie geht das???“. Und als Konrad Kustos sich nicht
verkneifen konnte zu fragen, wo denn für die Autorin das Problem sei, fing er
sich noch einen veritablen Shitstorm ein. Höchste Zeit also, einen Text in
Erinnerung zu rufen, der sich hier schon im Juni 2012 angesichts einer damaligen
Anti-Bild-Kampagne der Verlogenheit hinter der „linken“ Bildkritik widmete.
Samstag, 16. Juli 2016
Neues Oster-Poster
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| Quelle: Wiedenroth Karikatur |
Samstag, 2. Juli 2016
Neuer Frustball total
Fußball EM als Zeitzeichen
Vor vier Jahren standen wir am Abgrund, nun sind wir einen
entscheidenden Schritt weiter. Nicht nur, aber auch bei der Fußball-Europameisterschaft.
In Berlin lädt das Christentum, bekanntlich immer um den gottesfürchtigen Zeitgeist
bemüht, in eine große Kirche zum Public Viewing ein. Immerhin ohne Vuvuzelas,
aber dafür mit Orgelmusik. Noch zeitgemäßer entpuppte sich die Grüne Jugend in
Tateinheit mit Jusos und älteren CDU-Funktionären: Das Schwenken der deutschen
Fahne sei ein Zeichen von Nationalismus. „Denn es kann keine Sommermärchen
geben, wenn brennende Geflüchtetenunterkünfte die abscheuliche deutsche
Realität darstellen.“ Realität und Kausalität spielen offensichtlich keine
Rolle mehr, wenn der Hass gegen das eigene Land und gegen die Menschen, die
dort noch leben, von der Antifa kommend die Ebene der etablierten Politik
erreicht hat. Vielleicht erklärt sich aus solchen schmerzlichen Absurditäten,
dass diese Europameisterschaft weit weniger Begeisterung auszulösen scheint als
jeder andere internationale Fußballwettbewerb seit Jahrzehnten.
Samstag, 25. Juni 2016
Kustos kopiert: NoPegidas Weltsicht
Die deutsche
Bevölkerung teilt sich mittlerweile ziemlich säuberlich in zwei Gruppen. Eine
mit dem Primat der Humanität und die andere mit dem Primat der Vernunft, man
könnte auch sagen, sie teile sich in die Orientierung auf Wollen und Können.
Trotz des weiter bestehenden hilflosen Versuchs, die Gegensätze in der
Gesellschaft weiter mit Begriffen wie links und rechts einzuordnen, ist dies
längst der Hauptwiderspruch, der sich nicht nur in der Flüchtlingsfrage,
sondern auch im Gegensatzpaar Globalisierung/Protektionismus zeigt oder darin,
als Handlungsmaxime zu wählen zwischen dem Bekämpfen von Phantomproblemen
(Klimawandel etc.) und einem sachorientierten Business as usual. Auffällig ist,
dass die „Humanisten“ sowohl auf der institutionellen als auch auf der
individuellen Ebene mit hoher Aggressivität, Selbstgerechtigkeit und Beugung
der Wahrheit gegen die Realisten vorgehen. Die Studie „NoPegida“ einer Forschergruppe um den
Göttinger Demokratieforscher Franz
Walter, die kürzlich im Cicero unter dem Motto „Hier wir Guten, dort die Nazis“
vorgestellt wurde,
thematisiert das sowohl gewollt als auch ungewollt am Beispiel der Aktivisten
gegen die islamkritischen Widerstandsbewegung.
Labels:
Demokratieverlust,
Hass,
Kampf gegen Rechts,
Pegida
Samstag, 18. Juni 2016
Mehr schlecht als Recht
Wer behauptet, wir lebten in einem Unrechtsstaat, der verkennt und verharmlost das Wesen einer Diktatur. Wer aber verkennt und verharmlost, dass sich Deutschland auf dem Weg zu einem solchen Unrechtsstaat befindet, der arbeitet daran mit. Zu deutlich sind die Zeichen, dass die Herrschenden existierende freiheitliche Gesetze, also das elementare Element einer demokratischen Gesellschaft, nach eigenem Gutdünken interpretieren, ignorieren oder gar konterkarieren. Dabei wird diesem existierenden deutschen Recht ohne eine rechtsstaatliche Kontrolle ein diffuser und rechtsferner Humanismus supranationaler Organisationen wie EU oder UNO übergeholfen. Das stört die Entscheider nicht groß, denn weil „das Gute an sich“ für den Gutmenschen keiner Definition oder Rechtfertigung bedarf, setzt es für ihn nicht nur gesellschaftliche Diskurse, sondern auch gleich die geltenden Spielregeln unseres Zusammenlebens außer Kraft.
Labels:
Gerechtigkeit,
Kampf gegen Rechts,
Rechtsbeugung,
Rechtsstaat
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