Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Mittwoch, 18. Mai 2016
Politisch-korrekter Säugefisch
Die Fische im Bodensee
werden mehr und mehr zum Opfer von strengen Umweltschutzmaßnahmen. Nach
Zeitungsmeldungen ist das Gewässer so sauber und damit nährstoffarm geworden,
dass die Fischpopulation seit 30 Jahren schrumpft. Für die Fischer bedeutet das
von Jahr zu Jahr sinkende Erträge. Dumm gelaufen, könnte man achselzuckend meinen,
wenn hinter diesem Fall nicht ein grundsätzlicher Mechanismus steckte. Politisch-korrekte
Maßnahmen erheben sich oft über den gesunden Menschenverstand, dominieren anderslautende
Erkenntnisse oder schießen einfach über das Ziel hinaus. ‚Gut gemeint heißt
noch nicht gut gemacht‘ lautet schon eine alte Weisheit. Gastautor Jon Schnee hat dazu zwei Vorgänge aus
Vergangenheit und Gegenwart untersucht und dabei festgestellt, dass nicht nur
der Fisch am Kopf zu stinken beginnt.
Samstag, 7. Mai 2016
Aufwand und Nutzen
Migration kostet - Widerstand auch
Alles verursacht Kosten, aber nicht für jeden. Zum Beispiel die Kreuzfahrt auf einem Luxusschiff wie der Ocean Gala: Im Februar nichtüberraschte uns die Meldung, dass die schwedische Migrantenbehörde das Boot für 100.000 Dollar am Tag zur Unterbringung von 1750 Migranten gemietet hat. Ob sich das für den Vermieter wohl rechnet angesichts der anschließend notwendigen Generalüberholung? Die deutschen Willkommensjubler und ihre Entourage stören exorbitante Kosten sowieso nicht, denn sie glauben ja, ihr so erkauftes gutes Gewissen nicht wirklich selbst bezahlen zu müssen. Doch auch sie sind Teil dieser Volkswirtschaft für die solcherart Spaßvergnügen ein teures ist. Von 50 bis 900 Milliarden Euro Fluchtfolgekosten in Deutschland reichen die Schätzungen der Fachleute je nach Kompetenz und politischer Couleur. Der mit eindeutiger politischer Absicht formulierte angebliche Nutzen der unkontrollierten Einwanderung, der zu diesen Kosten einen Gegenwert bilden könnte, erweist sich dagegen mehr und mehr als Propagandalüge. Und nun kommen zu den Kosten der Einwanderung noch Kosten für die Vermeidung weiterer Einwanderung und für leerlaufende Prozesse bei der derzeitigen zwischenzeitlich gelungenen Reduzierung hinzu.
Alles verursacht Kosten, aber nicht für jeden. Zum Beispiel die Kreuzfahrt auf einem Luxusschiff wie der Ocean Gala: Im Februar nichtüberraschte uns die Meldung, dass die schwedische Migrantenbehörde das Boot für 100.000 Dollar am Tag zur Unterbringung von 1750 Migranten gemietet hat. Ob sich das für den Vermieter wohl rechnet angesichts der anschließend notwendigen Generalüberholung? Die deutschen Willkommensjubler und ihre Entourage stören exorbitante Kosten sowieso nicht, denn sie glauben ja, ihr so erkauftes gutes Gewissen nicht wirklich selbst bezahlen zu müssen. Doch auch sie sind Teil dieser Volkswirtschaft für die solcherart Spaßvergnügen ein teures ist. Von 50 bis 900 Milliarden Euro Fluchtfolgekosten in Deutschland reichen die Schätzungen der Fachleute je nach Kompetenz und politischer Couleur. Der mit eindeutiger politischer Absicht formulierte angebliche Nutzen der unkontrollierten Einwanderung, der zu diesen Kosten einen Gegenwert bilden könnte, erweist sich dagegen mehr und mehr als Propagandalüge. Und nun kommen zu den Kosten der Einwanderung noch Kosten für die Vermeidung weiterer Einwanderung und für leerlaufende Prozesse bei der derzeitigen zwischenzeitlich gelungenen Reduzierung hinzu.
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Samstag, 30. April 2016
Weich ist auch hart
Falschparker sind fein raus. Weil in Berlin die Politessen
eingesetzt werden, um die Ordnungsämter im Flüchtlingswesen zu unterstützen,
werden hier keine oder deutlich weniger Knöllchen geschrieben. Das geschieht
natürlich auch zulasten gesetzestreuer Autofahrer und anderer
Verkehrsteilnehmer, denn selbst Busspuren sind kein Tabu für motorisierte
Krisenprofiteure mehr. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie die Überlastung des
Systems durch die Flüchtlingsflut zur Aufkündigung bisher einigermaßen
einvernehmlich geregelter alltäglicher Prozesse führt. Aber auch die Bekannte,
die auf offener Straße von Nichtdeutschen angespuckt und als Hure beschimpft
wurde, ist so ein „weiches“ Symptom, das in keiner Statistik über die direkten Folgen der neuen Wende auftauchen
wird.
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Samstag, 23. April 2016
Merkels Saat und Michels Ernte
Die temporäre Nutzung von Sporthallen zur Unterbringung von
Flüchtlingen war gestern, heute werden die Ziele höher gesteckt. Die Berliner
Senatsfinanzverwaltung hat den Bezirk Steglitz-Zehlendorf angewiesen zu prüfen,
in welchen öffentlichen Parks Containerdörfer errichtet werden können. Damit
ist eine weitere Verteidigungslinie autochthoner Kultur durchbrochen, denn eine
wichtige Erholungsqualität der hier Lebenden, Arbeitenden, das Land
Gestaltenden wird in das bodenlose Fass diffusen Humanitätsgebarens geworfen.
Und hier beginnen sich die Kreise zu schließen, wovor Realisten von Anfang an
gewarnt hatten: Die (möglicherweise) Verbesserung der Lebensbedingungen von
berechtigten oder unberechtigten Zuwanderern ist nicht ohne relevante Einbußen
für die hier Verwurzelten zu haben. Offensichtlich ist das schon immer bei den
Kosten gewesen, erst langsam wird es bei den soften Faktoren spürbar (wenn man
die Vorgänge von Köln noch mit dem Adjektiv „soft“ bezeichnen darf). Zu beiden
Themen wird es hier weitere Posts geben, doch heute soll es um direkte
absehbare Folgen gehen, deren gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von solcher
Relevanz sind, dass sie die immer wieder beschworene Terrorgefahr zur bloßen Peanut
degradieren.
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Samstag, 16. April 2016
Links hat immer Recht(s)
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Katja Kipping, die Führerin der neuen Linken, jedenfalls der
Partei, die diesen Namen trägt, schalt kürzlich in einer Fernsehdiskussion Österreichs
Außenminister Sebastian Kurz: „Ihre europäische Lösung bedeutet Tränengas und
einen Schießbefehl gegen Menschen". Nun gut, so kann man es auch
formulieren, wenn man Oppositionspolitik auf Kanzlerlinie macht. Linke und CDU
in einem Boot? Mit unserem orthodoxen Verständnis von „links“ passt das so
wenig zusammen wie die Aktionen der Antifa, die sich immer mehr gegen
bürgerliche Freiheiten und die rechtsstaatliche Ordnung richten statt gegen das
kapitalistische System. Dieser Paradigmenwechsel von rechts und links in der
Realität und in unserer Vorstellung war hier schon vor einer Woche Thema, da aber noch als Aufarbeitung
des gängigen Verständnisses, heute soll es um die Transformation der Begriffe und
Inhalte gehen. In Kurzform vorweg: Karl Marx und Adolf Hitler würden sich im
Grabe umdrehen.
Samstag, 9. April 2016
Neue Ortungspolitik
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| "Auf der Suche nach neuen Inhalten" Bildquelle: pixabay.com |
Früher war vielleicht nicht alles besser, aber einfacher.
Linke waren links und Rechte rechts, man wusste, wo man stand, und wo der
Gegner, den es zu bekämpfen galt. Die Einwanderungspolitik einer
Blockparteienregierung zeigt nun endgültig, dass ein schleichender
Paradigmenwechsel die alten Kriterien der politischen Einordnung außer Kraft
gesetzt hat. Leider hat ein Großteil der politischen Akteure dies noch nicht
begriffen und lebt daher im ständigen Widerstreit der eigenen ideologischen Grundprogrammierung
mit den neu herangewachsenen Erfordernissen des Überlebens in den Apparaten der
Niedergangsgesellschaft. Auch in etlichen Texten von Konrad Kustos ging es mit
den politischen Himmelsrichtungen bisweilen durcheinander, weil angesichts
mangelnder Begrifflichkeiten nicht immer der ganze Erklärungsapparat für die
neuen politischen Himmelsrichtungen mitgeliefert werden konnte. Deshalb werden die
nächsten beiden Posts sich der aufregenden Aufgabe zuwenden zu beschreiben, was
aus dem alten politischen Ver-Ortungssystem neues, wie sollte es anders sein:
Ungutes, geworden ist.
Samstag, 2. April 2016
Protzkapitalismus
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