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| Die Kultur Schaffende Miley Cyrus Bildquelle: dpa |
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Samstag, 12. November 2016
Nach-Gedacht: Trumps Triumph
Samstag, 5. November 2016
Trump ist Trumpf
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| Bildquelle: TheWealthWatchman.com |
Wie sich die Bilder gleichen: In Deutschland bezeichnete ein
prominenter Sozialdemokrat kritische Bürger, also die, die seiner
Herrschaftslogik nicht brav folgend ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, als
„Pack“, in den USA nannte die Präsidentschaftskandidatin der
(Sozial-)Demokraten, Hillary Clinton, Opponenten aus dem Volk „deplorable“, was
so viel wie bedauernswert oder erbärmlich bedeutet. T-Shirts mit dieser
Aufschrift sind jetzt bei Trump-Anhängern so populär wie in Deutschland die
Demo-Parole „Wir sind das Pack“. Wir lernen aus der gemeinsamen Feindseligkeit
der Volksvertreter gegen das eigene Volk, dass es eine Internationale des
Hasses gibt. Deren populärstes Opfer beiderseits des Atlantiks ist wohl Donald
Trump. Er spricht die Sprache des Volkes, er spricht dem Volk aus der Seele. Und
damit ist er naturgemäß ein Todfeind des Systems.
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Demokratie,
Krieg,
Migration,
Postkapitalismus,
USA
Samstag, 29. Oktober 2016
Kustos kopiert: Alle gegen Trump
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| Quelle:www.tomicek.de |
Samstag, 22. Oktober 2016
Unter die Räder kommen
„Fahrradfahrer skalpiert“, meldete kürzlich die Bild-Zeitung, als ein solcher in Berlin schwer verunglückt war. Zwar hatte der Mann den Zusammenstoß mit einem Transporter selbst verursacht, indem er plötzlich über mehrere Spuren nach links zog, doch ist es dennoch traurige Wahrheit, dass Fahrradfahren auch ohne eigenes Verschulden inzwischen lebensgefährlich ist. Allein in der Hauptstadt verunglücken Radfahrer fast täglich schwer oder gar tödlich - die Hälfte davon durch Fremdverschulden. Das muss sich ändern, und es wird dafür tatsächlich zu wenig getan, doch was die Berliner Radfahrerlobby demnächst mit einem Volksentscheid wohl als Gesetz verankern können wird, ist die dreiste Durchsetzung von Partikularinteressen gegen die Allgemeinheit.
Labels:
Chaos,
direkte Demokratie,
Gesetz,
Radfahrer
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Kustos kopiert: Antifa mal wunderbar
In Zeiten der
täglichen Rückschläge für Freiheit und Demokratie und des gegenläufigen Erstarkens
von Realitätsflucht und Pseudohumanismus
erscheint jede gegenläufige Nachricht wie ein Zusammenfallen von Weihnachten
und Lottogewinn. Doch was die Antifa-Sektion von „Conne-Island“, eines selbstorganisierten Jugendtreffs in
Leipzig, kürzlich ins Netz stellte, ist mehr als das: Es ist die Wiedergeburt der Wirklichkeit im
Herzen der Finsternis. Während das deutsche Milieu der Selbstdarstellungswohltäter
sehnsüchtig auf neue Flüchtlinge wartet, die mit Teddybären beworfen werden
können, haben die Genossen aus der Antifahochburg Leipzig-Connewitz am eigenen
Leibe die Problematik eines ungesteuerten Kulturtransfers erfahren, schließlich
gegengesteuert und die für sie sicherlich besonders schmerzlichen Erkenntnisse zur
Diskussion gestellt. Wenn man weiß, wie lapidar in diesen Kreisen normalerweise
ideologische Virtualität an die Stelle der Realität gesetzt wird und wie dort
Abweichlern der moralisch-ideologische Prozess gemacht wird, ist hier höchster
Respekt zu zollen.
Labels:
Antifa,
Flüchtlinge,
Hoffnung,
Niedergang
Samstag, 8. Oktober 2016
Direkte Idiotie
Ginge es nach dem Kanton Appenzell, gäbe es dort noch immer kein Frauenstimmrecht. Das entsprechende Referendum der (ausschließlich männlichen?) Appenzeller wurde aber zu Recht oder zu Unrecht vom Schweizer Bundesgericht gekippt. So geht es eben mit den Voten der Bevölkerung, wenn die wirkliche Macht andere Vorstellung hat. Die Erkenntnis, Volksentscheide hätten wohl eher einen kosmetischen Charakter, teilen deshalb wohl auch die Leser von Konrad Kustos, denn Posts, die sich mit Plebisziten auseinandersetzen, haben auf diesem Blog die schlechteste Einschaltquote überhaupt. Doch so lapidar ist das Ganze nicht, denn hinter der Frage, ob das Volk sich besser durch eine parlamentarische Demokratie oder durch Volksabstimmungen gängeln lässt, versteckt sich auch die Auseinandersetzung, wie in Zeiten des Niedergangs die Demokratie überhaupt verteidigt werden könnte. Und da müssen wir alle aus Eigeninteresse dranbleiben, auch wenn es derzeit in jeder Hinsicht düster aussieht.
Samstag, 1. Oktober 2016
kurz geklagt: Dominanzpenetranz
Woher auch immer die Damen und Herren des Vereins
Tempelhofer Berg meine E-Mail-Adresse hatten, vermutlich unguter und datenschutzunverträglicher
Weise direkt von der Senatsverwaltung, sie haben mir ganz schön den Tag
versaut. Schließlich musste ich lernen, dass es um die Dinge im Land immer noch
ein Stück schlimmer steht, als man vergeblich zu verdrängen versucht. Konkret ging
es um eine viertägige Veranstaltung unter dem schnittigen Titel „Reflexion von
eigenem Handeln, von Rassismus und Dominanzkultur“. Dies seien die üblichen Blasenphrasen
des neuen Milieus , dachte ich kurz, stutzte dann aber: Dominanzkultur! Ein Begriff, ich gestehe
es, der noch nicht zu meinem Sprachschatz gehörte, obwohl er schon 1995 von Birgit
Rommelspacher kreiert wurde. Ein Begriff, der die ganze Perfidie der neuen
Globalisten aufleuchten lässt.
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