In Zeiten der
täglichen Rückschläge für Freiheit und Demokratie und des gegenläufigen Erstarkens
von Realitätsflucht und Pseudohumanismus
erscheint jede gegenläufige Nachricht wie ein Zusammenfallen von Weihnachten
und Lottogewinn. Doch was die Antifa-Sektion von „Conne-Island“, eines selbstorganisierten Jugendtreffs in
Leipzig, kürzlich ins Netz stellte, ist mehr als das: Es ist die Wiedergeburt der Wirklichkeit im
Herzen der Finsternis. Während das deutsche Milieu der Selbstdarstellungswohltäter
sehnsüchtig auf neue Flüchtlinge wartet, die mit Teddybären beworfen werden
können, haben die Genossen aus der Antifahochburg Leipzig-Connewitz am eigenen
Leibe die Problematik eines ungesteuerten Kulturtransfers erfahren, schließlich
gegengesteuert und die für sie sicherlich besonders schmerzlichen Erkenntnisse zur
Diskussion gestellt. Wenn man weiß, wie lapidar in diesen Kreisen normalerweise
ideologische Virtualität an die Stelle der Realität gesetzt wird und wie dort
Abweichlern der moralisch-ideologische Prozess gemacht wird, ist hier höchster
Respekt zu zollen.
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Kustos kopiert: Antifa mal wunderbar
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Antifa,
Flüchtlinge,
Hoffnung,
Niedergang
Samstag, 8. Oktober 2016
Direkte Idiotie
Ginge es nach dem Kanton Appenzell, gäbe es dort noch immer kein Frauenstimmrecht. Das entsprechende Referendum der (ausschließlich männlichen?) Appenzeller wurde aber zu Recht oder zu Unrecht vom Schweizer Bundesgericht gekippt. So geht es eben mit den Voten der Bevölkerung, wenn die wirkliche Macht andere Vorstellung hat. Die Erkenntnis, Volksentscheide hätten wohl eher einen kosmetischen Charakter, teilen deshalb wohl auch die Leser von Konrad Kustos, denn Posts, die sich mit Plebisziten auseinandersetzen, haben auf diesem Blog die schlechteste Einschaltquote überhaupt. Doch so lapidar ist das Ganze nicht, denn hinter der Frage, ob das Volk sich besser durch eine parlamentarische Demokratie oder durch Volksabstimmungen gängeln lässt, versteckt sich auch die Auseinandersetzung, wie in Zeiten des Niedergangs die Demokratie überhaupt verteidigt werden könnte. Und da müssen wir alle aus Eigeninteresse dranbleiben, auch wenn es derzeit in jeder Hinsicht düster aussieht.
Samstag, 1. Oktober 2016
kurz geklagt: Dominanzpenetranz
Woher auch immer die Damen und Herren des Vereins
Tempelhofer Berg meine E-Mail-Adresse hatten, vermutlich unguter und datenschutzunverträglicher
Weise direkt von der Senatsverwaltung, sie haben mir ganz schön den Tag
versaut. Schließlich musste ich lernen, dass es um die Dinge im Land immer noch
ein Stück schlimmer steht, als man vergeblich zu verdrängen versucht. Konkret ging
es um eine viertägige Veranstaltung unter dem schnittigen Titel „Reflexion von
eigenem Handeln, von Rassismus und Dominanzkultur“. Dies seien die üblichen Blasenphrasen
des neuen Milieus , dachte ich kurz, stutzte dann aber: Dominanzkultur! Ein Begriff, ich gestehe
es, der noch nicht zu meinem Sprachschatz gehörte, obwohl er schon 1995 von Birgit
Rommelspacher kreiert wurde. Ein Begriff, der die ganze Perfidie der neuen
Globalisten aufleuchten lässt.
Samstag, 24. September 2016
Wahn-Alarm
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| Karikatur: www.tomicek.de |
Das ist nicht neu: Wie schön und einfach könnte die Welt ohne all ihre Irren sein. Eine Aussage, die weder durch den Fortschritt noch durch die Aufklärung an Bedeutung verloren hat. Immerhin, eine Welt ohne Irre wäre auch ziemlich unterbevölkert und ein bisschen langweilig - und die Menschen haben immerhin gelernt, das Beste daraus zu machen. Zum Glück fiel auch nur sehr selten die Welt oder einer ihrer Kulturkreise einem Wahn kollektiv anheim, wobei der Nationalsozialismus und die Kreuzzüge schreckliche Beispiele für eine solche kollektive Potenzierung des täglichen Irrsinns sind. Wir kommen nun nicht umhin zu konstatieren, dass die Welt erneut eine solche Zuspitzung erlebt. Während in den kulturell und ökonomisch eher minderbemittelten Regionen der Islam an niedere Instinkte appellierend zunehmend Konflikte schürt, verliert, wie hier kürzlich schon in anderem Zusammenhang ausgeführt, der sogenannte entwickelte Westen den Kontakt zur Realität. Wenn aber Kooperation, friedlicher Wettbewerb und freies Denken sich als Grundpfeiler der sozialen Evolution und eines erfolgreichen Miteinanders erwiesen haben, kann der Wahn als virtuelle Gegenposition nicht nur Konflikte säen und Hass predigen, sondern wird er auch den Niedergang forcieren. Wie unter einem Mikroskop hat in Deutschland der Umgang mit der AfD diesen aggressiven, kontraproduktiven Realitätsverlust nachgewiesen.
Samstag, 10. September 2016
Fisch und Pfusch
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| "Ungenießbar" Quelle: www.ttbaits.de |
Manchmal wird das virtuelle Milieu der Niedergangsrepublik durch die schnöde Realität aufgerüttelt. Wenn die Menschen nämlich nicht mehr das machen, was ihre selbst erklärten Vordenker offiziell für sie für richtig halten. Wenn also beispielsweise die AfD in Mecklenburg-Vorpommern trotz allem Hass, trotz aller Hetze und trotz allen zugefügten Unrechts einen triumphalen Wahlerfolg feiert. Man hatte seitens der Systemparteien so etwas ja schon geahnt und deshalb vorsorglich die Schlagzahl der unlauteren Propaganda im Vorfeld der Wahl erhöht. Beispielsweise im sogenannten Kulturbereich: Dort zeigte sich in Rostock und an Rostock, was Hass und Hybris zum allgemeinen Schaden und persönlichen Nutzen Weniger anzurichten vermögen.
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Kampf gegen Rechts,
Kultur,
Manipulation
Samstag, 27. August 2016
Erneut arm dran
In wenigen Tagen ist es soweit: Mutter Teresa wird
heiliggesprochen und zwar, weil sie Wunder bewirkt hat. Und da sagt dieser
Kustos immer wieder, alles werde schlechter. Damit nicht genug, endlich gibt es
auch ein veganes Bart-Shampoo, wobei ich nur sehnsüchtig hoffen kann, dass es
auch glutenfrei ist. In Dutzenden Städten der Welt wird schon länger regelmäßig
der „No pants subway ride“ veranstaltet, bei dem junge Leute in schicken
Klamotten ihre Hosen in der U-Bahn herunterlassen. Zum Ausgleich gehen sie dann wohl, verklemmt wie
sie sind, lieber in Neoprenanzügen baden. Spaß muss eben sein, und wenn das bei
den Spielern der Fußball-Europameisterschaft auch
bedeutete, sich vom persönlich mitgebrachten Friseur irre Muster in das
Haupthaar fräsen zu lassen oder eben beim heimischen Designer des Vertrauens solche in die
Haut schnitzen zu lassen. Die Welt ist spätestens heute eine Welt der geistig
Behinderten - und um die körperlich Behinderten sieht es nicht viel besser aus,
wie dieser Blog schon vor exakt vier Jahren nachgewiesen hat…
Samstag, 13. August 2016
Neue Verdiente Verdiener
1,7 Milliarden Euro haben Hartz-IV-Bezieher in den letzten zehn Jahren durch Sanktionen der Jobcenter verloren, was nur dann keine beeindruckende Zahl ist, wenn man überlegt, dass Berlin demnächst für ungefähr dieselbe Summe seine Verkehrsinfrastruktur zugunsten der Radfahrer-Community ruinieren muss. Doch für den einzelnen der mehr als vier Millionen Menschen, die oft unverschuldet in Not gekommen sind, ist eine Kürzung der ohnehin geringen Bezüge oft existenzerschütternd. Ebenso schlimm der psychische Druck, der durch Sanktionsinstrumente der als Dienstleistungsstelle getarnten Behörde aufgebaut wird. Es wird so getan, als gäbe es Arbeitsplätze im Überfluss, doch ist das nur ein virtueller Popanz, um Druck auf die Sozialsysteme und die (potentiellen) Mitarbeiter auszuüben. Gerade im Bereich der qualifizierten Arbeitsplätze, um die es angeblich hinsichtlich des Angebots Jobsuchender so schlecht bestellt ist, sieht es besonders dürftig aus. Und hinsichtlich der immer nötigen billigen Dreckjobs ist man ja gerade dabei, sich reichlich neue Billiglöhner ins Land zu holen. All dies spielt sich vor einem Hintergrund der Umverteilung ab, zu dem es hier schon am 16. Juni 2012 niederschmetternde Fakten und Analysen zu lesen gab...
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